Zum Inhalt springen

BLÜTENWEG – Etappe 5

Heidelberger Schloss Blüten Frühling

BLÜTENWEG – Etappe 5

Von Schriesheim nach Heidelberg Zentrum oder HD-Rohrbach

KARTE UND HÖHENPROFIL

Download file: Blütenweg .5 Etappe.gpx

0km

16km

wissenswert

Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Zwingenberg Blütenweg Etappe 5 © Bettina Gessinger

Erhaltenswerte Biotope

Zwischen Schriesheim und Heidelberg findet man entlang des Blütenweg etliche Biotope. Der Verein Blühende Bergstraße, der Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar e.V. und die Aktivitäten von Natürlich Heidelberg fördern deren Erhalt und Vernetzung.

Weiterlesen »

Kurzbeschreibung

Erst geht es durch die schmalen Gässchen der Schriesheimer Altstadt. Über den Themenweg „Kuhberg“ geht es durch die Weinberge hinauf zur Strahlenburg. Richtung Dossenheim verläuft der Blütenweg zunächst hauptsächlich durch Weinberge. Der Landstrich am Ölberg ist aber auch Natur- und Vogelschutzgebiet. Viele gefährdete Arten leben hier. 

Nördlich von Dossenheim führt der Blütenweg durch eine sehr kleinteilige Bilderbuchlandschaft mit terrassierten Weinbergen und Gärten und einer Fülle von Trockenmauern. Im Ort lohnt es sich, einen Umweg zum Steinbruch Leferenz zu machen. Südlich von Dossenheim lädt der Blütenweg zum Wandern und Spazieren durch vielseitige Gärten ein. Es folgen zwei besonders urige Abschnitte, in denen sich der Blütenweg als Pfad durch wärmeliebende Gebüsche mit teilweise mediterranem Flair windet. 

In Heidelberg-Handschuhsheim streift der Blütenweg die markante evangelische Kirche und die ehemalige Wasserburg Tiefburg bevor er über den Mönchbergweg zum Stadtwald aufsteigt. Von der Mönchberghütte führt er im Zickzack hinunter nach Heidelberg-Neuenheim. Wer die Heidelberger Altstadt und das Schloss besuchen möchte, verlässt den Blütenweg. Man folgt dem roten Strich zur Bismarcksäule und dem Philosophenweg / Burgensteig hinunter zur Alten Brücke und in die Altstadt. 

Wer weiter bis in den Süden Heidelbergs laufen möchte, folgt im Stadtwald weiter dem gelben „B“. Man gelangt an den Neckar und über die Theodor-Heuss-Brücke zum Bismarck- und Adenauerplatz. Dort verlässt man die trubelige Stadt. Über zahllose Treppen geht es steil nach oben, vorbei am Ehrenfriedhof und an der Schmieder-Klinik Speyererhof. Eine Rast am Bierhelder Hof, mit Weiden voll schwarzer Angusrinder, ist ein Muss. Nach einem leichten Abstieg durch den Wald nähert man sich Alt-Rohrbach. Ein Umweg zum Kern des ehemaligen Winzerdorfes und heutigen Stadtteil Heidelbergs mit der Melanchthonkirche lohnt sich. Beim Rohrbacher Friedhof nimmt man den Blütenweg Richtung Süden wieder auf und folgt dem Lehrpfad „Wein und Kultur“ bis Rohrbach-Süd. Dort kann man zur Straßenbahnstation absteigen, den Lehrpfad fortsetzen oder einen Besuch beim Winzer anschließen.

Rückfahrt: ab Rohrbach-Süd mit der Straßenbahn zum Bismarckplatz in Heidelberg, und von dort weiter mit der RNV Linie 5 zum Startpunkt.

SCHRIESHEIM: Themenweg Kuhberg und Strahlenburg

Im Umfeld der Strahlenburg verläuft der 3km, kinderwagentaugliche Themenweg „Kuhberg“. Er bietet herrliche Ausblicke auf das Rheintal und den Pfälzer Wald. Zahlreiche Schautafeln informieren über die Geschichte der Stadt Schriesheim und der Strahlenburg, die Rebflurneuordnung am Kuhberg, den lokalen Weinbau sowie die Tier- und Pflanzenwelt der Weinberglandschaft. Schriesheim ist der größte Weinort an der Badischen Bergstraße und für den traditionellen Matheisemarkt bekannt. Im Februar findet in Schriesheim die früheste Weinwanderung an der Bergstraße statt. Mehr unter www.weinwanderung.net/schriesheim Infos zur Burg unter www.strahlenburg-schriesheim.de/geschichte-der-burg

NATURSCHUTZGEBIET ÖLBERG

Dort findet man naturnahe und kulturbedingte Wald-, Gebüsch- und Saumgesellschaften in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und standörtliche Ausprägungen als Lebensraum zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten; durch Gesteinsabbau entstandene, von mikroklimatisch extremen Schwankungen und nährstoffarmen Bedingungen geprägte Standorte wie Gesteinsterrassen und Felswände, Schutthalden und temporäre Flachgewässer; die fortschreitenden dynamischen Sukzessions- und Wiederbesiedlungsprozesse im ehemaligen Steinbruchgelände soll gelenkt werden, eine vielfältige Biotopstruktur mit hoher Artendiversität soll erhalten werden oder entstehen. Seit kurzem werden umfangreiche Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, die auch die Landschaft bereichern. 

BIOTOP IM EHEMALIGEN STEINBRUCH LEFERENZ

Der Steinbruch Leferenz ist ein wichtiges Denkmal der Industriegeschichte, aber auch ein Schaufenster in die Erdgeschichte. Vor 290 Millionen Jahren gab es an dieser Stelle einen gewaltigen Vulkanausbruch. Zeuge dieser Katastrophe ist das rötlich-gelbe Rhyolithgestein (Quarzporphyr), das in den Steinbrüchen um Dossenheim abgebaut wurde. Infotafeln des Geo-Naturparks machen die geologischen Vorgänge sichtbar.

Auf den Schautafeln ist auch die Geschichte der Dossenheimer Steinbrüche und das entbehrungsreiche Leben der Arbeiter anschaulich dargestellt. Eindrucksvolle Schaustücke wie die Brecheranlage, die Feldbahn oder der Schutzraum des Sprengmeisters lassen den Rundgang im Steinbruch zum Erlebnis werden. An bestimmten Wochenenden werden die Feldbahnen in Betrieb genommen. Besucher sind dann zum Mitfahren eingeladen. Bitte informieren Sie sich vorab. Der Künstler Knut Hüneke nutzt den Steinbruch als Atelier. Seine Figuren fügen sich in die Landschaft ein, als gehörten sie schon immer hier her.

Im Steinbruch Leferenz – Geotop des Jahres 2009 – kann man den Magmafluss nachvollziehen und Schichten mit Gasblasen entdecken. Zwischen 1883 und 1985 wurde dort Quarzporphyr für den Straßen- und Eisenbahnbau abgebaut. Seinen Namen erhielt der Dossenheimer Steinbruch am Hohen Nistler von den Gebrüdern Leferenz, die das Gelände 1882 kauften und für den Abbau erschlossen. Viele Gerätschaften inklusive einer Feldbahn sind heute noch in dem stillgelegten Steinbruch zu sehen. Und viele Pflanzen und Tiere haben sich seit 2009 sich dort angesiedelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Steinbruch als Geo-Naturpark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dafür hatte der BUND-Ortsverband auf Bitte der Gemeinde Dossenheim in Kooperation mit dem NABU Heidelberg ein Biotop-Konzept erarbeitet. Am höchsten Punkt des Rundweges bietet sich ein imposanter Ausblick in die Rheinebene, zu dem ein geologisches Panoramabild Erläuterungen gibt.

HEIDELBERG:

– Handschuhsheim

Der Kern des Heidelberger Stadtteils liegt zwischen Tiefburg und Vituskirche. Das innere Ortsbild ist geprägt von alten Bauernhäusern, verwinkelten Gassen und etlichen Lokalen und Gartenwirtschaften. Eines der ältesten Lokale ist das Gasthaus Zum Roten Ochsen in der Mühltalstraße. An den Hängen des Heiligenbergs befinden sich einige Villen aus der Zeit um 1900. Die Evangelische Friedenskirche (erbaut 1910), eine so genannte Predigtkirche, bildet ein malerisches Ensemble mit verschiedenen Stilrezeptionen; der Turm hat sich zum Wahrzeichen des Stadtteils entwickelt. Sie liegt nahe der mittelalterlichen Wasserburg. Von dieser Tiefburg sind noch die Grundmauern, die Gewölbe des Wohnturms und die Wehrmauern erhalten. Das alte Herrenhaus wurde restauriert. Heute residiert hier der Stadtteilverein. Der Wassergraben ist trockengelegt und begrünt.

Das „Handschuhsheimer Schlösschen“ gegenüber der Tiefburg ist Teil des Knebelhofs – ein Gutshof, der ab 1783 der Familie Rottmann gehörte. Diese wiederum wurde durch den berühmten Maler der Romantik Carl Rottmann (1797 bis 1850) bekannt. Später gelangte das Gut in den Privatbesitz des Engländers John Benjamin Graham, der dem Schlösschen den nach ihm benannten Grahampark hinzufügte.

– Philosophenweg

Der Philosophenweg liegt dem Heidelberger Schloss direkt gegenüber und ist eine der Sehenswürdigkeiten Heidelbergs. Er ist rund zwei Kilometer lang mit parkähnlichen Anlagen wie dem Philosophengärtchen. Der Weg bietet einen wahren Postkartenblick auf die Altstadt. Wer Heidelberg bewusst erleben will, kann Themenführungen buchen über www.heidelberg-marketing.de 

– Rohrbach:

Das alte Winzerdorf Rohrbach, dessen Name vom einst mit Schilfrohr bewachsenen Bach abgeleitet wird, wird 766 erstmals urkundlich erwähnt. Alt-Rohrbach hat bis heute seinen überwiegend dörflich geprägten Charakter behalten. Der Heidelberger Stadtteil ist beliebt für seine Lage zwischen Weinhängen, Feldern und Wald. Villen und das Rohrbacher Schlösschen mit Park sind weitere Merkmale. Bereits Joseph Freiherr von Eichendorff verewigte Rohrbach mit seinem Gedicht „In einem kühlen Grunde“. 

– Erlebniswanderweg Wein und Kultur in Heidelberg-Rohrbach

Das Große Fass im Heidelberger Schloss ist weltweit bekannt, die Heidelberger Weinbautradition weniger. Deshalb hat der Obst-, Garten- und Weinbauverein Heidelberg-Rohrbach mit dem UNESCO Global Geopark Bergstraße-Odenwald und der Stadt Heidelberg den gut 8 km langen Geopark-Pfad durch die 60 Hektar Reben eingerichtet, an dem auf mittlerweile über 30 Informationstafeln Wissenswertes rund um den Weinbau in Heidelberg präsentiert wird. Einmal jährlich findet eine große Weinwanderung entlang des Erlebniswanderwegs statt, bei der die Rohrbacher Winzer und befreundete Institutionen mit Informations- und Verköstigungsstationen aufwarten. Unter dem Jahr werden am „Erlebniswanderweg Wein und Kultur“ Veranstaltungen und Führungen angeboten vom Obst, Garten und Weinbauverein und der Umweltbildungsplattform Natürlich Heidelberg. Nähere Informationen unter: www.weinwanderweg-rohrbach.de

Einkehrmöglichkeiten in der Nähe

Nachfolgend eine kleine Auswahl an Einkehr-/ Übernachtung-Tipps zur direkten Kontaktaufnahme. Infos zu Camping- und Wohnmobilstellplätzen finden Sie hier >

Restaurant & Hotel Weißer Bock
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Einkehr Weißer Bock
Weißer Bock
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Gastronomie
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Übernachten

Das Hotel mit Fine-Dining-Restaurant im Herzen der Altstadt heißt Sie herzlich willkommen.

Große Mantelgasse 24

69117 Heidelberg

Website >

Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Pin
Lat: 49.412183 Lon: 8.706034
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Telefon
+49 6221 90000
Wild & Wein
Burgensteig Bergstrasse Wild und Wein
© Pablo Lorenzo
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Gastronomie

Aus frischen Produkten unserer Region werden entsprechend der Saison wechselnde Gerichte angeboten. Zu unseren Spezialitäten gehören Pierogi, Wildgerichte und Fisch aus dem Odenwald.

Höllenbachweg 20

69121 Heidelberg

Website >

Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Pin
Lat: 49.43841 Lon: 8.683732
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Telefon
+49 6221 4347963
Zum Ritter – La Cucina Venata
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Einkehr Zum Ritter
Zum Ritter
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Gastronomie

Genießen sie bei venezianischem Ambiente unsere Köstlichkeiten in gemütlicher und heimischer Atmosphäre!

Friedensstraße 27

69121 Heidelberg

Website >

Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Pin
Lat: 49.429807 Lon: 8.685363
Tourismus Service Bergstrasse Burgensteig Telefon
+49 6221 8733399